Aufbau der Netzhaut

 

In der Retina (Netzhaut) werden die optischen Signale in elektrische umgewandelt und zur Auswertung an das Gehirn weitergeleitet.

Abb.1: menschliche Retina  (Beck 1997)

 

Hier ist die menschliche Netzhaut abgebildet, wie sie mit einem Opthalmoskop durch die Pupille aussieht.

Opthalmoskop oder Augenspiegel ist ein Instrument, mit dessen Hilfe der nervus opticus (Sehnerv Durchmesser ca. 1,8 mm) mit den miteinander zentralen retinalen Blutgefäß und die macula intea (gelber Fleck - Bereich des scharfen Sehens) mit der Stelle des schärfesten Sehens, der fovea centralis (Sehgrube ca. 3,4 mm vom Sehnerv entfernt) erkennen.

Auf dem folgenden Bild ist der Strahlengang eines einfachen Opthalmoskops dargestellt. Durch das Loch im Spiegel kann gleichzeitig mit einer Beleuchtung der Augenhintergrund betrachtet werden.

Abb.2 : Strahlengang eines einfachen Optalmoskops (Beck 1997)

Das nächste Bild zeigt die menschliche Netzhaut im Querschnitt

Abb.3 : Querschnitt einer menschlichen Netzhaut (Beck 1997)

Sie besteht aus mehreren Zellschichten. Man kann sehen, dass die Lichtsinnesnerven nicht dem Licht zugewandt, sondern das Licht muss erst andere Zellschichten durchdringen. Dies ist bei allen Linsenaugen der Wirbeltiere der Fall. Deshalb nennt man das Linsenauge auch ein inverses Auge.

Die Retina besteht aus Lichtsinnesnerven und Nervenzellen. Dabei findet man von beiden Gruppen unterschiedliche Typen. Als Lichtsinneszellen gibt es die länglicheren Stäbchen und die etwas kürzeren, dickeren Zapfen.

Zapfen sind für das Farbensehen, Stäbchen für das Helldunkel und Kontrastsehen verantwortlich.

Abb.4 : unterschiedliche Typen der Lichtsinnesnerven und Nervenzellen (Beck 1997)

 

 

 

Literaturverzeichnis :

Beck, E.G.: Biokurs 2005 3.2 Lichtsinn.- 1997, online : http://www.merian.fr.bw.schule.de/beck/Skripten/12/bs12-36.htm, zuletzt abgerufen 10.02.2006.